Betrachtet man die aktuellen politischen Entwicklungen in den Vereinigten Staaten wird deutlich, wie schnell und mit wie wenigen Dekreten sich eine Gesellschaft verändern kann. Die USA waren einmal Vorreiter bei der Umsetzung von Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Was bedeuten nun die Angriffe auf den „Americans with Disabilities Act“ (ADA), auf Medicare/Medicaid und auf die „Diversity, Equity, Inclusion (DEI)“- Initiativen für Menschen mit Teilhabeeinschränkung vor Ort? Und schließlich die bedrückende Frage: Kann so etwas auch uns in Deutschland noch treffen?
Wir, die Arbeitsgemeinschaft für integrative Leistung in Ostfriesland e.V., konnten Ottmar Miles-Paul für eine Vortragsveranstaltung unserer Reihe "Sozial, nachhaltig, gerecht - Gesellschaftliche Herausforderungen heute" in Kooperation mit dem Verein Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke (DGM), der Hochschule Emden/Leer sowie dem Verein Nachhaltige Entwicklung in Ostfriesland und der Welt (NEOW) gewinnen.
Mit dem Titel „Schlägt das Pendel der Inklusion zurück? Die USA unter Donald Trump und die Situation der Menschen mit Teilhabeeinschränkung.“ laden wir Sie deshalb herzlich zu einem Online-Vortrag mit anschließender Diskussion ein.
Ottmar Miles-Paul ist selbst seh- und hörbehindert und hat während eines 15-monatigen Aufenthaltes in Berkeley bei San Francisco die Behindertenpolitik der USA Ende der 1980er Jahre kennengelernt. 1993 bis 1999 baute er als Geschäftsführer die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) auf.
Seit Jahrzehnten setzt er sich für Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sowie für eine barrierefreie Umweltgestaltung ein. Er versteht Information als Schlüssel zur Teilhabe und betreibt aktiv Öffentlichkeitsarbeit - als Buchautor, als ehrenamtlich arbeitender Publizist und als Initiator sowie Vorstand des Online-Informationsportals "kobinet-nachrichten".
Die Teilnahme ist kostenfrei. Über eine Anmeldung per E-Mail an

